Welcome to New Zealand – 7 days on the North Island #Anzeige

Nach einer tollen Zeit in Sydney mit Yannick und meiner Familie ging es weiter nach Neuseeland. Zusammen mit meiner Mutter wollten wir die beiden Inseln im nächsten Monat besuchen und so viel wie möglich sehen. Angekommen in Neuseeland größter Stadt „Auckland“ haben wir zunächst unseren Camper abgeholt. Vor der Reise haben wir lange überlegt und sind zu dem Entschluss gekommen die komplette Zeit mit einem Camper zu reisen. Ich nachhinein kann ich definitiv sagen, dass es sich gelohnt hat. Die Flexibilität und Einfachheit des Reisens im Camper ist aus meiner Sicht die beste Möglichkeit in Neuseeland zu reisen.

Unsere Planung:

Um beide Inseln zu sehen ist es wichtig frühzeitig die Fähre zu buchen. Aus diesem Grund haben wir schon vorher unsere Zeit aufgeteilt. Unser Plan war es eine Woche auf der Nordinsel zu verbringen und drei Wochen auf der Südinsel. Grund hierfür sind die deutlich längeren Distanzen, sowie die vielen Attraktionen auf der Südinsel. Schon vor der Reise haben wir uns intensiv mit der Planung auseinandergesetzt und sind zur folgenden Reiseroute gekommen.

Die Reise startete in Auckland und ging durch die Mitte der Insel Richtung Wellington. Wir haben uns an den einzelnen Stationen sehr viel Zeit gelassen, um nicht zu gestresst von A nach B zu fahren. Es war schließlich auch der Jahresurlaub meiner Mutter. 🙂 Da wir im Verhältnis zur Südinsel weniger erkundet haben, habe ich hier die Möglichkeit auf alle unsere Stopps auf der Nord Insel ausführlich einzugehen.

Hobbiton – Matamata

Unser erster Stopp auf dem Weg Richtung Süden war Matamata. Hier liegt das Filmset vom Hobbit. Wer Herr der Ringe oder Hobbit Fan ist kann ich es nur empfehlen das Filmset zu besuchen. Zwar ist der Eintritt mit knapp 45€ (80 NZD) relativ teuer, aber es lohnt sich. Besonders bei den späteren Touren gegen Nachmittag ist der Andrang deutlich geringer. Ich war schon zum zweiten Mal dort und war auch diesmal positiv überrascht! Die Anlage ist super gepflegt und man hat mehr als genug Zeit, um sich alles genauer anzugucken. Normalerweise muss man immer in seiner Gruppe bleiben, da diese aber meist sehr groß sind fällt es kaum auf wenn man mal verschwindet für ein paar Minuten. 😉 Ansonsten wäre es für uns unmöglich gewesen ein schönes Foto zu schießen.

Roturuoa

Die kleine Stadt im Zentrum von Neuseeland ist für ihre geophysischen Aktivitäten bekannt und hat so einiges zu bieten. Rund um die Stadt gibt es so viele Attraktionen, dass man hier locker mehrere Tage verbringen könnte ohne das einem langweilig wird. Besonders wenn ihr noch nie zuvor etwas wie blubbernde Schlammbecken oder sprudelnde Geysire gesehen habt ist das Gebiet ein echtes Naturwunder.  Besonders schon sind die etwas außerhalb liegenden Seen (Blue and Green Lakes). Am Green Lake haben wir einen ganzen Tag verbracht. Ein kleines Café direkt am See, zahlreiche Wandermöglichkeiten und ein wunderschöner See zum Baden. Was gibt es besseres im Sommer?  🙂

Lake Taupo

Wenn ihr Lust auf Erholung und schöne Aktivitäten im Freien habt ist Taupo mit Abstand der schönste Ort auf der Nordinsel. Von hier auf habt ihr viele zahlreiche Möglichkeiten wandern zu gehen oder einfach nur die Natur zu genießen. Plant hierfür unbedingt ein paar mehr Tage ein, da die kostenfreien Campingplätze hier toll sind und auch die Umgebung so einiges zu bieten hat. Wir haben Taupo hauptsächlich zum Entschleunigung genutzt, da das Wetter hier besonders gut war. Ihr könnt nämlich auch baden gehen in Neuseelands größten Vulkansee.  🙂

Tongariro Crossing

Nicht weit entfernt von Taupo liegt der Tongariro National Park. Hier gibt es zahlreiche Wanderungen, um die Vulkan Landschaft Neuseelands zu erkunden. Besonders empfehlenswert ist die Tongariro Crossing. Ich habe sie bei meinem zweiten Besuch ein zweites Mal gemacht, da diese definitiv mein Highlight auf der Nordinsel ist! Die Wanderung ist circa 18 km lang und führt über eine atemberaubende Vulkanlandschaft. Wenn ihr einigermaßen fit seid müsst ihr die Wanderung unbedingt machen!

Von fast allen Unterkünften fahren euch Shuttles zum Startpunkt und holen euch am Ende wieder ab. Die Preise sind alle ähnlich, wenn nicht sogar gleich, weshalb ich euch hier keine besonderen Tipps geben kann. Das einzige was wir gemacht haben, ist ein wenig näher an den National Park zu fahren. Die erste Wanderung startet um 6 Uhr morgens und da ihr von bspw. Taupo knapp 2 Stunden bis zum Startpunkt braucht könnt ihr euch ja ungefähr vorstellen wie früh ihr aufstehen müsst. 😉

In den letzten Jahren ist die Wanderung bei vielen extrem beliebt geworden, weshalb ich jedem empfehlen würde die frühestmögliche Wanderung anzustreben. Denn bei besonders guten Wetter werden zahlreiche die Wanderung ebenfalls machen. Hier lautet das Motto: „Je früher desto leerer.“ 🙂

Wellington

Schon nach sehr kurzer Zeit war ich ein Fan der Hauptstadt Neuseelands. Die kleine Stadt am südlichen Zipfel der Nordinsel ist bekannt für ihre Museen und dem großen Kulturangebot. Neben dem Regierungsviertel und dem hohen kulturellen Angebot hat die in die Bucht gebaute Stadt einen ganz besonderen Scharm. Vom Mount Victoria habt ihr eine tolle Aussicht über die Stadt und könnt Neuseeland mal wieder von einer ganz anderen Seite sehen. Besonders schön sind ebenfalls die Restaurants und Cafés am Hafen. Hier könnt ihr bei schönem Wetter draußen sitzen und habt einen wunderschönen Ausblick. Auch hier könnt ihr einige schöne Tage verbringen.

Fazit

Wir haben oft darüber geredet, ob wir etwas anders gemacht hätten im Nachhinein. Nach einiger Überlegung sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir es genauso noch einmal reisen würden. Die Zeit war toll und ich bereue nichts was wir getan haben. Das ist mir ehrlicherweise auf meinen Reisen selten passiert, aber das wunderschöne Neuseeland macht dies möglich! J Natürlich hätten wir den Norden der Nordinsel noch besuchen können. Der Ort Pahia ist mit knapp 300 km (über Auckland) leider so weit weg, dass sich dies für einige Tage dennoch kaum gelohnt hätte. Jedem kann ich nur empfehlen sich lieber weniger vorzunehmen und spontan in den Tag zu leben. Besonders mit einem Camper seid ihr unglaublich flexibel.

Die Entscheidung 7 Tage die Nordinsel zu erkunden war ebenfalls für uns genau richtig. Es gibt sicherlich noch viel mehr zu sehen, aber die Zeit haben wir optimal genutzt. Ich hoffe sehr das ich euch auch hiermit ein wenig weiterhelfen konnte, wenn ihr euren nächsten Trip nach Neuseeland plant. 🙂

Alle meine Storys sind auch in meinen Highlights auf Instagram gespeichert: www.instagram.com/jonnyfoe

Bei Fragen kommentiert gerne unter diesem Posting, schreibt mir eine E-Mail oder eine DM bei FB oder Instagram.

Jonny

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