Welcome to New Zealand – 3 Weeks on the South Island #Anzeige

Nach einer tollen Zeit auf der Nordinsel Neuseelands ging es für uns von Wellington Richtung Picton. Die kleine Stadt in der für die viele die Reise auf der Südinsel weitergeht liegt in einer Bucht der Fjorde im Norden der Insel. Hier solltet ihr unbedingt darauf achten zu tanken. Tankstellen sind besonders im Nord Westen der Südinsel schwer zu finden.

Dieser Beitrag enthält Werbung durch Orts- Namensnennung etc. – Die Reise haben wir dennoch komplett selbst bezahlt!

Drei Wochen waren für uns anfangs eine verdammt lange Zeit. Doch fängt man an die Zeit einzuteilen und die Wege mitzurechnen haben auch wir relativ schnell gemerkt, dass diese schnell verplant ist. Daher möchte ich in diesem Beitrag auf die Highlights der Insel eingehen. Ich habe unsere Stopps chronologisch geordnet und eine Karte hinzugefügt. So könnt ihr besser nachvollziehen wo wir lang gefahren sind. 🙂

Queen Elizabeth Drive

Nach unserer Ankunft in Picton haben wir uns direkt auf dem Weg nach Nelson gemacht. Denn in Nelson gibt es zahlreiche preiswerte Einkaufsmöglichkeiten bevor es weiter zum Abel Tasman National Park geht. Auf dem Weg könnt ihr zwischen zwei verschiedenen Routen wählen. Die eine führt durchs Inland (nur Highway) oder ihr fahrt, so wie wir, an der Küste entlang. Den berüchtigten Queen Elizabeth Drive. Zwar ist dieser kürzer als der Weg durchs Inland, doch durch die unzähligen Kurven und das ständige Auf und Ab braucht man sicherlich ein wenig länger. Hinzu kommen die vielen Aussichtspunkte und Wanderungen die ihr machen könnt. Plant hierfür also unbedingt ein wenig Zeit ein. Es lohnt sich!

In vielen Reiseführern wird die Fahrt als extrem anspruchsvoll beschrieben und nur erfahrene Fahrer sollten mit großen Camper diese Reiseroute wählen. Für mich war die Fahrt zwar sicherlich anspruchsvoll aber keineswegs schwieriger, als andere Strecken in Neuseeland. Fahrt am besten ein wenig langsamer und startet früh genug, sodass es nicht dunkel wird. Dann solltet auch ihr keine Probleme haben. 🙂

Abel Tasman National Park

In Kaitiritiri angekommen haben wir lange überlegt, ob wir in den Abel Tasman Nationalpark fahren.  Meine Mom hatte Probleme mit ihrem Knie und konnte daher nur kurze Strecken laufen. Nicht die optimalen Bedingungen, um einen Teil dieses „Great Walks“ zu laufen.Wir haben uns dennoch dafür entschieden und haben einen Tagesausflug in den National Park gemacht.

Um in den Park zu gelangen könnt ihr mit dem Wassertaxi von einigen Orten an der Küste an verschiedene Orte im National Park transportiert werden. Es gibt viele verschiedene Anbieter und 1000 Möglichkeiten den Abel Tasman zu erkunden. Daher würde ich jedem raten gut zu recherchieren und nachzufragen, um den Idealen Trip für sich zu finden. Umgerechnet hat uns das Wassertaxi knapp 40€ pro Person gekostet (Hin-und Rückfahrt).

Unser anfänglicher Plan war einen der 10 km lange Teilabschnitte zu laufen und uns zum Start bzw. Schlusspunkt fahren zu lassen. Da dies auf Grund gesundheitlicher Probleme nicht möglich war haben wir die Mitte des Parks erkundet. Hier haben wir viele kleinere Wanderungen gemacht. An alle die daran zweifeln, ob es sich lohnt den National Park zu besuchen kann ich nur raten diesen fest in eure Route miteinzubinden. Natürlich liegt dieser fern ab von allen anderen Hauptattraktionen auf der Südinsel, doch es lohnt sich. Wunderschöne Wälder, Türkis blaues Wasser und vergleichsweise wenig Menschen sind nur ein paar Fakten über einen der schönsten National Parks Neuseelands. Auch wir haben anfänglich gezweifelt und waren überglücklich, dass wir hingefahren sind.

West Coast

Die Westküste der Südinsel ist im Vergleich zu allen anderen Strecken die wir in Neuseeland gefahren sind sehr lang. Leider gibt es auch auf dem Weg vom Abel Tasman nach Wanaka nicht viele Stopps die sich wirklich lohnen. Daher sind wir im Anschluss unserer Reise dazu gekommen das wir diesen Teil der Insel nicht noch einmal bereisen würden. Natürlich gibt es auch hier Spots wie der Franz Josef Gletscher, die Pancake Rocks und die wunderschöne Küstenstraße. Doch im Vergleich zu allen anderen Strecken die wir gefahren sind, war diese am wenigstens spektakulär. Wenn ihr also nur begrenzt Zeit habt würde ich hier versuchen die Zeit zu sparen und größere Streckenabschnitte zu fahren. 😉

Wanaka &Umgebung

Auf dem Weg von der Westküste nach Wanaka hatten wir sehr viel Regen, weshalb wir ohne zu stoppen durchgefahren sind. Besonders über den Haast Pass zu fahren war leider durch den Nebel nicht besonders beeindruckend, sondern eher beängstigend. Angekommen am Lake Wanaka gibt es aber viele tolle Ausblicke vom Highway aus. Hier solltet ihr definitiv ein paar Stopps einlegen. 🙂

Angekommen in Wanaka waren wir uns sofort in die kleine Stadt verliebt. Sie liegt am Ende des Lake Wanaka und hat einen besonders schönen Charme im Vergleich zu allen anderen Städten. Es gibt unzählige Aktivitäten in und um Wanaka, doch wirklich empfehlenswert sind hier die: Roys Peak Wanderung, That Wanaka Tree besichtigen, am See spazieren gehen und die Lavendel Farm außerhalb von Wanaka zu besuchen. Besonders der Baum im Wasser ist einer der besten Instagram Spots in Neuseeland! 🙂

Queenstown

Fährt man weiter Richtung Süden auf dem Highway kommt man zunächst zu der wohl beliebtesten Stadt im Süden. Queenstown. Die kleine Stadt die ebenfalls am See liegt ist zu jeder Jahreszeit gut besucht. Grund hierfür sind die zahlreichen tollen Sportmöglichkeiten. Im Sommer wandern gehen oder Fallschirmspringen. Im Winter Rodeln oder Skifahren. Hier ist definitiv für jeden was dabei. Vor 5 Jahren war diese kleine Stadt einer meiner liebsten Orte in Neuseeland. Doch durch die stetig wachsenden Touristenzahlen fand ich es diesmal nicht mehr so schön wie vorher. In den letzten Jahren sind nicht nur die Preise rapide angestiegen, sondern die Anzahl der Touristen hat sich verdoppelt. Natürlich war es schön wieder zurück zu sein und auch hier gibt es so einiges zu unternehmen, aber macht euch besonders zur Hochsaison auf viele Menschen und hohe Preise gefasst. Ich glaube hier haben wir die bisher teuerste Pizza meines Lebens gegessen 34 €.

Milford Sound

Der wohl berühmteste Fjord Neuseelands liegt im Südwesten des Landes. Hier regnet es weit über 300 Tage im Jahr und auch wenn ich Regen nicht besonders mag ist dieser Teil Neuseelands etwas ganz Besonderes! 🙂 Milford Sound ist bekannt für seine unzähligen Wasserfälle, die bei Regen von Felsen von allen Seiten des Fjordes ins Meer fließen.

Auswahl der Tour:

Um Milford Sound zu besichtigen muss man neben Glück mit dem Wetter eine der unzähligen Schiffsfahrten buchen. Wir haben gewartet und unsere Schiffsfahrt in Te Anau (2 Stunden vor Milford) gebucht und uns für die „VIP“ Variante entschieden. Diese hat zwar circa 50 € mehr gekostet, doch dies hat sich mehr als nur gelohnt.

Integrierter Shuttle Service, kleine Stopps im National Park, inklusives Essen (kein Buffet) und eine kleine Gruppe von max. 30 Leuten auf einem alten Holzschiff sind nur ein paar Beispiele warum ich mich immer wieder hierfür entscheiden würde.

Im Vergleich: Bei meiner ersten Reise habe ich mich für die kostengünstigere Variante entschieden. Richtig zufrieden war ich damit nicht, da über 200 Menschen mit mir auf einem Boot waren. Wir mussten selbst nach Milford Sound fahren und das integrierte Buffet war eine Katastrophe. Bei solchen einmaligen Erlebnissen würde ich definitiv nicht noch einmal sparen! 🙂

 

 

Lake Pukaki & Mount Cook National Park

Mein absoluter Lieblingsteil der ganzen Reise war definitiv Lake Pukaki und der Mount Cook National Park. Hier gibt es so einiges zu entdecken. Ihr müsst hier unbedingt mehrere Tage einplanen! 🙂

Meine absoluten Highlights waren das Baden im Lake Pukaki, der Hooker Valley track, die Aussicht vom Tasman Glacier Viewpoint und das Kaffee trinken auf der Terrasse vom Mount Cook Village. Besonders wichtig ist es hier frühzeitig zu den Campingplätzen zu fahren, sowie die Wanderungen früh zu beginnen. In den meisten Fällen gibt es nur limitierte Parkplätze. Wenn ihr ebenfalls mit einem großen Camper unterwegs seid müsst ihr später extrem lange warten, um einen Parkplatz zu bekommen. Daher haben wir unsere Tage so gelegt, dass wir zum Sonnenaufgang aufgestanden sind und relativ früh zum Camp Ground gefahren sind. So hatten wir immer leere Parkplätze, wenig Menschen bei den Wanderungen und die wohl schönsten Plätze auf den Camp Grounds. 🙂

Christchurch

Die größte Stadt der Südinsel wurde vor knapp 8 Jahren von einem der stärksten Erdbeben in der Region stark beschädigt. Vor 5 Jahren war ich schon einmal hier und entsetzt von all den Schäden die noch immer sichtbar waren. Ich war mehr als nur erleichtert und glücklich zu sehen, dass in den letzten Jahren viel gemacht wurde und die Stadt die Chance eines „Neuanfangs“ genutzt hat. Durch viele Bauprojekte hat sich das Stadtbild positiv verändert und wurde erneut mit Leben gefüllt. 🙂

Vieles gibt es zwar nicht zu sehen, doch wenn ihr Zeit habt würde ich immer einen Tag in der Stadt spazieren gehen. Wir haben alles zu Fuß erreichen können und es war schön ein wenig durch den botanischen Garten und die Innenstadt zu schlendern. 🙂

Fazit

Einen ganzen Monat haben wir in Neuseeland verbracht. Auch wenn ich vorher schon einmal durch das Land gereist bin muss ich gestehen, dass ich diesmal das Land von einer ganz anderen Seite erleben durfte. Auf meiner vorherigen Reise sind wir nicht mit einem Camper gereist und haben in Hotels übernachtet. Die Freiheit mit einem Camper zu reisen hat meine vorherige Reise in den Schatten gestellt. Unabhängiges reisen lässt die wunderschöne Natur hautnah erleben. Am beeindrucktesten ist für mich aber noch immer, dass eine 3 stündige Fahrt die Möglichkeit ergibt in einer komplett anderen Welt anzukommen. Die Natur ist an vielen Stellen so unterschiedlich und einzigartig, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt.

Viele versuchen die Nord-und Südinsel zu vergleichen und zu sagen welche „besser“ oder „schlechter“ ist, doch für mein Empfinden ist dies überhaupt nicht möglich. Die beiden Inseln sind so unterschiedlich und wunderschön auf ihre eigene Art und Weise. Also nehmt euch die Zeit und besucht beide Inseln falls möglich. Es lohnt sich! 🙂

Auch diesmal habe ich alles in meinen Instagram Highlights gespeichert @Jonnyfoe : https://www.instagram.com/jonnyfoe/?hl=de

Bei Fragen schreibt gerne wie gewohnt in die Kommentare oder schreibt mir auf Instagram. 🙂

Jonny

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2 Comments

  • Your photos are so beautiful and well taken your holidays will my to do the same holidays on my own try to find new places to explore . I simply loved everything that you posted well done Jonny

    • Thank you so much! 🙂 I can’t wait to share more impressions from my travels with you.

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